EIN PAAR WORTE ZUM TANZ

 Erini

 

Es gibt unzählige Beschreibungen und Hintergrundinformationen zum Orientalischen Tanz. Einige davon finden Sie unter den Link-Tipps. Deshalb hier nur ein paar Worte...   
 

Orientalischer Tanz, Bauchtanz oder Raks Sharki (arabisch: Tanz des Ostens), alle diese Begriffe bezeichnen eine Tanzform aus dem Orientalischen Raum.

 
 
Der Ursprung des Orientalischen Tanzes geht wohl weit zurück. Die charakteristischen Beckenbewegungen lassen vermuten, dass der heutige Bauchtanz früher ein Fruchtbarkeits- und Gebärtanz war, jedoch kann dies nicht wissenschaftlich nachgewiesen werden.
Bereits im alten Aegypten schien Tanz ein wichtiger Bestandteil des Lebens zu sein, unzählige Wandmalereien zeugen davon.

 
 

Im 19. Jahrhundert begannen europäische Maler und Autoren das Bild der sogenannten Bauchtänzerinnen zu verfremden, indem sie von ihren Reisen in den Orient und angeblichen Erlebnissen erzählten. Viele Darstellungen und Erzählungen entsprangen vielmehr verklärten Männerphantasien als der Realität.

 

Die Bezeichnung „Bauchtanz“ ist eigentlich irreführend, da sich weit mehr als nur der Bauch bewegt. Der Orientalische Tanz ist ein ganzheitlicher Tanz, in dem der Einsatz von Armen, Händen, Brustkorb und Beinen nebst dem Becken genauso wichtig sind. Typisch sind die isolierten Bewegungen und das Tanzen um die eigene Körpermitte.

Eine exakte Technik wird vorausgesetzt, genauso ist aber auch der Ausdruck ein wichtiger Bestandteil des Orientalischen Tanzes. Dadurch erst kann Tanz lebendig werden und berühren. So ist es der Tänzerin möglich, verschiedenste Gefühle im und mit dem Tanz auszudrücken. So schön das ist, so anspruchsvoll ist es auch.

 
 

 

Erini